Hier die Berichte in umgekehrter Reihenfolge, das neueste zuerst.
Sommer 09
Unsere Süße wird ein bisschen "erwachsen". Sie reagiert zwar
immernoch mit einem kleinen, merkbaren Gefühl von "na, gut, wenn
Du meinst" (nordische Katze eben), da sie aber nicht so
kindisch-verspielt ist, wird das bedeutet
öfter. Außerdem schwimmt sie, im Gegensatz zu Vuk, der
sich nicht traut. Sie hat wie er den Urlaub sehr genossen. So viele
andere Hunde!
Ende März 09
Bilder von Inci alleine gibt
es nicht so viele, die beiden Hunde haben sich aneinander gewöhnt.
Toben, spielen und zusammen was mit Herrchen und Frauchen unternehmen
ist das Schönste! Hoffentlich kommen bald mehr warme Tage...
30.01.2009
Bei Inci hat sich viel getan. Sie ist jetzt praktisch 1 Jahr bei uns,
hat sich an unseren Tagesablauf gewöhnt und wir an ihren. Ihr
Schlafplatz ist im Wohnzimmer, vor der Haustür (wie zu Anfang) liegt sie nur dann,
wenn allzu viele Kinder im Wohnzimmer rumrennen. Sie geht
regelmäßig mit uns joggen, springt ohne zu murren ins Auto (zu Beginn das absolute "mach-ich-nie!"). Und...:
Bald zeigte sich, dass unser Huskymix besser zu erziehen war als man so
landläufig von Huskys vermutet. Die wesentliche Warnung, die man
erhält ist, dass man sie nicht freilaufen lassen kann: Der
ausgeprägte und seeehr zielgerichtete Jagdtrieb ist der Grund.
Unsere Inci war irgendwann soweit,
dass wir sie, sehr kontrolliert und nicht in der Nähe des Waldes,
frei laufen lassen konnten! Man sollte mit ihr spielen dabei, um sie
von potentiellen "da-ist-was-interessantes-jagbares"-Situationen
abzulenken, aber das
macht sie sehr gerne, aufmerksam und fleißig. Und kommt manchmal
besser auf Rufen zurück als so mancher "meiner hört gut" -
Hund.
Und jetzt stellte sich in Gesprächen mit fellgesichter e. V.
(über diesen Verein haben wir Inci gefunden, siehe unter "links")
heraus, dass Recherchen zu einen Inci sehr
ähnlichen Hund zu einer Rasse geführt haben, die selten
geworden ist: Der nordische Rentierhütehund, "Lapinporokoira". Und
wenn man da mal bei Google nach Bildern dazu sucht, stösst man
(probiert es aus!) auf unsere Inci, oder zumindest praktisch 100%ige
Kopien von ihr. Sie ist also, auch von der Rassebeschreibung her,
wahrscheinlich kein Huskymix, sondern viel eher ein (zumindest fast)
reinrassiger Lapinporokoira, was wiederum ihren Spass am Lernen und
Arbeiten an konkreten Aufgaben
erklären würde. Jagdtrieb hat diese Rasse allerdings auch,
seufz...
22.03.2008
Musste einfach neue Bilder einbauen. Heute morgen kam ja der Winter
wieder. Ronja und ich waren mit Inci im Wald. Das sieht einfach zu
schön aus...
17.03.08
Inci gewöhnt sich ein! Immer noch so freundlich, lieb und geduldig
(am WE kurzer Besuch bei einem Kindergeburtstag, war völlig ok)
wie am Anfang, wird sie deutlich sicherer. Geschirr zieht sie praktisch
selbst an (Kopf tief, auf uns zulaufend, muss man es nur noch
aufhalten). Und bleibt sitzen, bis sie an der Leine ist.
Das einzige, was sie "aus der Ruhe" bringt, sind Katzen! Beim Tierarzt
starrt sie wie hypnotisiert auf die dort stehende Porzellankatze. Und
dann erst die echten, in den Käfigen! Das ist ein Programm! Und
auch einer der wenigen Momente, in denen sie auf Rufen nicht
zurückkommt. Sonst reagiert sie fast immer (Husky eben) und kommt
freudig zu uns. Wir üben fleißig mit der Schleppleine.
Mit ihrem Freund Duke sind die Fronten geklärt, sie sagt deutlich,
wann Schluss ist mit Begrüßungshektik. Und ansonsten lieben
sie gemeinsame Spaziergänge und genießen die daran
anschließende Ruhe, ebenfalls zusammen.
Schön, dass sie langsam ankommt!
06.03.08 Hier
möchten wir gerne ein bisschen über Inci erzählen.
Seit
dem 24.02.2008 wohnt sie bei uns. Sie kommt aus Ungarn. Dort ist sie
wohl an einer Autobahn gefunden worden, dann hat sie 2 Wochen in einer
Tötungsstation verbracht. Das hört sich zunächst schlimm
an, hat aber den Vorteil, dass sie
für 2 gesetzlich vorgeschriebene Wochen medizinisch und
ernährungstechnisch versorgt ist. Allerdings in kleinen
Boxen und und und. Außerdem nur sicher für die 2
gesetzlich garantierten Wochen, die Stationen heißen nicht
umsonst so...
Doch sie hatte Glück. Nach Ablauf der 2 Wochen wurde sie von
"Casa Animale" aus der Station gerettet und in "Animal Rescue Farm
TordasZoo" aufgenommen. Von dort treten viele glückliche
Fellgesichter mit tatkräftiger Hilfe von "Casa Animale" ihre Reise
nach Deutschland an. Und so auch unsere Inci.
Ausführlicher Kontakt mit Casa Animale gehörte zur
Vorbereitung auf den Hund. Wir konnten sie ja nicht treffen, also hat
man uns so konkret wie möglich über sie berichtet.
Hindernisse und natürlich Vorteile aufgezeigt. Und immer
gezeigt: Wir sind da und helfen wo wir können. Und kennen "unsere"
Tiere. Und rückblickend können wir nur jedes Detail
bestätigen, was uns über sie berichtet wurde (inklusive "jagt
Katzen" ;-) )!
Ende
Februar 2008 kam sie bei uns an. Sehr vorsichtig, Kontakt und
Nähe suchend. Geduldig einverstanden mit unseren Kindern und
deren manchmal ungestümer Art. Kleiner als ein Husky (sie ist ein
Mischling
mit viel Huskyerbschaft), aber noch hübscher. Sie hat
keine "Macken" (wie man sonst fälschlicher, aber
landläufiger
Weise vermutet bei Hunden aus dem Tierschutz), sondern passt sich auf
faszinierende Art unserem Tagesablauf an. Fast so, als wäre sie
schon seit Monaten bei uns. Und je mehr man darüber nachdenkt,
umso mehr bewundert man die Anpassungsfähigkeit. Man stelle sich
vor, solche Lebenswandlungen wären unsereins passiert...
Übrigens: Inci ist türkisch und heißt "Perle". Und
damit man sich selbst ein Bild machen kann, hier Eindrücke der
ersten Tage: